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Liebe Mitbürger und Tierliebhaber


In der Vergangenheit hat der Mensch manchmal auf recht drastische Weise die Geburtenregelung
seiner Haustiere in die Hand genommen. Die angewendeten Methoden waren und sind unmenschlich und in den meisten Fällen gegen das Tierschutzgesetz. Es gibt heute wesentlich humanere und effektivere Lösungen, um unerwünschten Nachwuchs zu vermeiden, wie z. B. die Kastration. Die leider immer noch weit verbreitete Ansicht, dass man der Natur ihren Lauf lassen sollte, ist in der heutigen Zeit nicht mehr vertretbar. Bei Tieren die von der Natur leben ist die Anzahl und Stärke der Würfe vom Futterangebot abhängig. Viel Futter viele Welpen, wenig Futter wenige Welpen. Dieses natürliche Gleichgewicht gerät z.B. durch Zufütterung seitens der Menschen aus der Balance

In den vergangenen Jahren bekamen die halbwilden Landkatzen noch zusätzlich Verstärkung durch entwichene und ausgesetzte Privatkatzen, die von ihren Besitzern nicht kastriert wurden. Die Folge davon ist eine von Jahr zu Jahr steigende Jungtierflut und dem entsprechend steigenden Nahrungsbedarf. Die Jagdgebiete werden durch die Bebauung von Ackerland und Gartenflächen immer kleiner und der Einsatz von Pestiziden reduziert die übrige Beute zusätzlich, Hungrige Katzen und Welpen wiederum sind anfälliger für Krankheiten, die sich dann in Notzeiten explosionsartig ausbreiten. Viele Tiere verenden dadurch auf qualvolle Art und Weise. Elterntiere, die bei Nahrungsmangel das Jagdgebiet bis in die Felder ausdehnen und aus Hunger auch geschützte Tiere erbeuten, werden unter Umständen abgeschossen oder vergiftet. Verletzte Tiere können nicht mehr jagen und sterben an den Verletzungen oder Hunger und die Jungtiere müssen ebenfalls verhungern.

Abhilfe kann man nur dadurch schaffen, in dem die verwilderten Katzen flächendeckend kastriert und ärztlich versorgt werden, so wie durch ein verantwortungsvolleres Handeln der privaten Tierhalter. Eigene Tiere sollten generell kastriert, tätowiert und geimpft werden. Jedes gekennzeichnete Tier sollte bei einem Suchdienst wie TASSO auch registriert werden. Nur so kann man es wieder zuordnen und die Massnahme macht einen Sinn! Die Seiten der Suchdienste finden Sie unter unseren Links!

Jede zugelaufene Katze sollte sofort dem zuständigen Tierschutzverein oder Tierheim gemeldet werden um zukünftigen Nachwuchs zu vermeiden. Eine Fundkatze ist wie ein Geldbeutel zu sehen, nicht melden gilt als Fundunterschlagung. Es ist auch zu vermuten, dass sich einige vermisst gemeldete Katzen auf Bauernhöfen, Industrie- und Privatgelände befinden und auf Grund fehlender Kennzeichnung nicht zugeordnet werden können. Wichtig ist in allen Fällen schnell zu handeln. Aus einer Katze im Garten können nach einem Jahr schon acht geworden sein und das Jahr darauf Zwanzig.

 Rufen sie uns rechtzeitig an, damit es nicht erst zur Katastrophe kommt!

 

                   NICHT AUSSETZEN - NICHT TÖTEN - ABGEBEN!!!!

 

Jedes Jahr aufs Neue haben Tierschützer mit einer großen Anzahl ausgesetzten Hunden und Katzen zu kämpfen. Fast alle Tiere sind krank oder verletzt und die Kleinsten müssen besonders darunter leiden. Viele Katzenkinder sterben uns jedes Jahr an Magen und Darminfektionen unter den Händen weg, denn viel zu früh der Mutter weggenommen, fehlen ihnen die nötigen Antikörper und Heilsubstanzen. Im Sommer quellen die Tierschutzplätze über von ausgesetzten, verstörten, verletzten und todkranken Tieren. Da wir ihr  Vorleben nicht kennen, müssen sie Untersuchungen, Tests und Impfungen über sich ergehen lassen und längere Zeit bei uns bleiben. Aber auch wir Helfer leiden unter dieser Situation. Es kostet uns viel Zeit, Nerven und Tränen, wenn wir die Tiere mühevoll aufpäppeln müssen und sie trotz aller Mühe sterben. Auch die Vereinskassen sind durch diese Fälle unnötig belastet. Da die kleinen Vereine in vielen Fällen nicht wie die Tierheime mit Steuern und Abgaben unterstützt werden, müssen alle Unkosten von Vereinsbeiträgen, Spenden und eigenem Geld gedeckt werden. Da dieses Summen und auch der Platz für die Tiere oft nicht reicht, kann es sein, dass wir um Hilfe bittende Menschen enttäuschen oder Fundtiere nicht mehr aufnehmen können. Viel von diesem Elend das wir jedes Jahr sehen könnte vermieden werden und unsere Arbeit wäre leichter, wenn sich alle Tierbesitzer verantwortungsvoller verhalten würden. Deshalb unser dringender Appell an sie, wir können helfen:  06205/16983

 

 RUFEN SIE UNS RECHTZEITIG AN